Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Regensburg

Beckenbodengymnastik

Die Beckenbodengymnastik ist ein wesentlicher Pfeiler in der Behandlung von Senkungszuständen, Harn- und Stuhlinkontinenz. V.a. bei beginnender Senkung kann sie zu einer Reduzierung der Senkungsbeschwerden führen. Präventiv sollte Beckenodengymnastik frühzeitig auch bereits in der Schwangerschaft und nach einer Entbindung durchgeführt werden.

Übung 1

Beine spreizen, Hände auf Gesäß. Beckenbodenmuskeln nach oben und innen ziehen. Die Hände kontrollieren, dass Sie nicht die Gesäßmuskulatur nutzen.

Übung 2

Sie legen sich auf den Bauch und winkeln ein Bein an. Spannen Sie so Ihre Beckenbodenmuskeln an.

Übung 3

Sie hocken sich auf die gespreizten Knie und Ellbogen, Fußspitzen zusammen. Kopf auf die Hände. Nun ziehen Sie die Beckenbodenmuskeln nach oben und innen.

Übung 4

Rückenlage, Beine angewinkelt, Füße weit auseinander. Mit den Händen an Gesäß und Bauch kontrollieren Sie die Muskelpartien, die nicht beansprucht werden sollen. Spannen Sie nun die Beckenbodenmuskeln an.

Übung 5

Schneidersitz, Rücken schön gerade. Jetzt die Beckenbodenmuskeln nach oben und innen heben.

Übung 6

Beine leicht gebeugt und gespreizt. Stützen Sie sich mit den Händen auf die Oberschenkel, dabei sollte der Rücken gerade bleiben. Ziehen Sie die Beckenbodenmuskeln nach oben und innen.

Wenn Sie etwas Schweres heben, spannen Sie Ihre Beckenbodenmuskeln an!

Diese Übungen sind für leichte Formen der Inkontinenz bzw. als Ergänzung gedacht. Eine Besserung der Inkontinenz durch diese Gymnastik ist nur bei regelmäßiger Durchführung und frühestens nach einigen Wochen erkennbar.


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