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Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Regensburg

medikamentös

1. Serotonin und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer

Wirkmechanismus: Der Wirkstoff führt zu einer Erhöhung der Kontraktilität des Harnröhrenschließmuskels während der Urinspeicherphase.

  • Duloxetin (Yentreve®)

2. anticholinerge Therapie

(als Tablette oder Pflaster)

  • Solifenacin (z.B. Vesicur®)
  • Darifenacin (z.B. Emselex®)
  • Trospiumchlorid (Z.B. Spasmex®)
  • Tolterodin (z.B. Detrusitol®)
  • Oxybutynin (z.B. Kentera®)
  • Propiverin (z.B. Mictonorm)


dürfen nicht angewendet werden bei Glaukom (grünem Star!)

3. Östrogene

  • als Zäpfchen oder Creme

Allgemein gilt:

Eine Verbesserung der Belastungsinkontinenz ist jedoch nur in Kombination mit einem regelmäßigen Beckenbodentraining zu erzielen.